Konsumkredit Zinsen

Verbraucherkredite Zinsen

Unglücklicherweise ist es für die Sparer immer noch sehr schwierig, eine gute Verzinsung bei geringem Risiko zu erzielen, da der neue Fernseher mit einem Darlehen finanziert wird: Beim Abschluss des Darlehens wird eine monatliche Ratenzahlung vereinbart, die der Darlehensnehmer zusammen mit den Zinsen zurückzuzahlen hat. Das wirkt sich auch auf die Kreditzinsen aus. Bei einem Kreditvergleichsrechner haben Sie die Möglichkeit, sich vorab über die Höhe der Monatsrate und die Höhe der Zinsen zu informieren. Das Bundesgesetz über den Verbraucherkredit (KKG) ist ein in der Schweiz geltendes Bundesgesetz zur Erhöhung des Schutzes der Kreditnehmer vor Überschuldung.

Zinsregelungen sind zur Schuldenvermeidung kaum geeignet.

Nach dem Verbraucherkreditgesetz muss der Bund eine Richtlinie erlassen, die den maximal erlaubten Zins für Verbraucherkredite festlegt. Es ist fragwürdig, ob dies eine präventive Wirkung gegen Überverschuldung hat und zu niedrigeren Zinssätzen für die Schuldner führen wird. Im Spätherbst 2015 hat der Bundsrat beschlossen, den aktuellen Höchstzinssatz von 15% für Konsumentenkredite auf den Stichtag des Jahres 2016 anzupassen:

Künftig dürfen die Kreditanstalten für Konsumentenkredite nur noch einen Aufschlag von höchstens 10% auf den Referenzzins (3-Monats-Libor) erheben. Andererseits will der Bund den Kreditnehmern die Möglichkeit geben, sich am gegenwärtigen Niedrigzinsumfeld zu beteiligen, indem er die Preise für Konsumentenkredite senkt. Ob eine Verhinderung der Staatsverschuldung notwendig ist, ist umstritten, denn hinter ihr steht das Weltanschauungsbild des minderjährigen Verbrauchers, der vor sich selbst bewahrt werden muss.

Dass unbezahlte Rechnungen auch in der Schweiz weit verbreitet sind, belegen immerhin die Angaben des Bundesamts für Statistik BFS: Im Jahr 2013 wohnten 17,7% der Grundgesamtheit in einem schuldenbelasteten Haus, mit unbezahlten Steuerrechnungen als mit Abstand bedeutendste Schuldenquelle. Aber auch, dass Konsumentenkredite früher oder später in vielen Häusern zu einem ernstzunehmenden Thema werden - jeder achte schuldenbedürftige Hausstand ist mit den monatlichen Raten eines Konsumentenkredits oder Leasingvertrags in Rückstand geraten.

Doch warum nimmt der Verbraucher Darlehen auf, die er danach nicht mehr betreuen kann? Auf der einen Seite haben viele Verbraucher nicht das nötige Wissen, um durchdachte finanzielle Entscheide zu fällen, und auf der anderen Seite sind sie oft zu Opfern ihrer eigenen zeitlichen Inkonsistenz geworden. Mit anderen Worten, sie sind heute verschuldet, um zu verbrauchen, und ignorieren die Langzeitfolgen.

Auch international anerkannte Untersuchungen belegen, dass Schulden und Insolvenzen regelmäßig von mangelndem finanziellen Wissen und einem impulsiven Einkaufsverhalten begleitet werden. Wie in anderen Staaten schreibt auch das Verbraucherkreditgesetz vor, dass die Schuldnerinnen und Schuldner über das jeweilige Produkt klar informiert werden. Zugleich haben die Darlehensnehmer die Option, innerhalb einer Abkühlungsphase kostenfrei von unterzeichneten Vertragsabschlüssen abzuheben.

Warum also sollte der Höchstsatz für Verbraucherkredite auch im Sinne der Schuldenverhütung begrenzt werden? Oberflächliche Argumentation ist es, das Kreditangebot an Schuldner mit schlechten Bonitäten zu begrenzen. Andererseits erhalten diejenigen Schuldner, die nach wie vor betreut werden, niedrigere Zinssätze, was das Ausfall- und Schuldenrisiko reduziert. Zunächst ist es naive Annahme, dass schlecht kreditierte private Haushalten schlicht auf Darlehen verzichtet hätten.

Aus internationalen Untersuchungen geht hervor, dass gerade besonders überschuldungsanfällige private Haushalten oft kostspielige, ungezwungene Kreditmöglichkeiten nutzen. Daher droht die Gefahr, dass sich die Absenkung des Höchstzinssatzes gegenteilig zu dem auswirkt, was tatsächlich beabsichtigt ist: Das Risiko der Überschuldung der am stärksten gefährdeten privaten Haushalten steigt. Andererseits wird durch die Absenkung des Höchstzinssatzes kaum eine signifikante Veränderung der Monatsraten der Rückzahlungsraten eines normalen Konsumentenkredits erreicht.

Für einen Konsumentenkredit von CHF 10'000 über 2 Jahre ergibt sich z. B. eine Monatsrate zu einem Zins von 10% von CHF 461, für den selben Konsumentenkredit zu einem Zins von 15% eine Rückzahlungsrate von CHF 485 pro Jahr. Durch eine so geringe Senkung der Rückzahlungsrate ist es unwahrscheinlich, dass viele private Haushalten vor Zahlungsproblemen geschützt werden.

Als zweiten Anlass für die vereinbarte Absenkung des Maximalzinses nennt der Bundsrat die tieferen Refinanzierungskosten der Institute im aktuellen Niedrigzinsumfeld, von denen auch die Schuldnerinnen und Schuldner in den Genuss kommen sollten. Es gibt sogar Anzeichen dafür, dass Verbraucherkreditanbieter die derzeit niedrigen Kosten der Refinanzierung kaum an ihre Kundschaft weitergegeben werden. Das Konsumentenkreditgeschäft in der Schweiz erscheint im Gegensatz zum klassischen Spar- und Hypothekengeschäft sehr profitabel.

So verzeichnete die Cembra Money Bank, ein weltweit führendes Unternehmen für Privatkredite, Leasinggeschäfte und Kreditversicherungen, für 2014 einen Überschuss von 2,9 Prozentpunkten ihrer Konzernbilanzsumme. Allerdings ist es fragwürdig, ob der Zustand de facto eine Politik der Umverteilung zugunsten der Verbraucher von Verbraucherkrediten verfolgen sollte. Aus regulatorischer Perspektive ist allein die Tatsache, dass das Konsumentenkreditgeschäft von einigen Providern sehr profitabel geführt werden kann, sicherlich kein Grund für eine Marktintervention.

Es gibt jedoch keine Hinweise auf solche negativen Auswirkungen auf den Wettbewerbsverzerrungen auf dem Verbraucherkreditmarkt. In der Tat hat es den Anschein, dass der Wettbewerbsdruck auf dem Verbraucherkreditmarkt in den vergangenen Jahren an Dynamik gewonnen hat. Betrachtet man die Bedingungen der verschiedenen Konsumentenkreditgeber, so zeigen sich erhebliche Marktunterschiede (siehe Grafik).

Auffällig ist, dass die Marktleader Bank-now, Cembra Money Bank und Cascgate deutlich niedrigere Zinssätze berechnen als kleine Provider. Die Marktsegmentierung lässt sich wahrscheinlich damit begründen, dass die kleinen Versorger (z.B. Migrosbank) ihre Produktportfolios in erster Linie mit Konsumentenkrediten ergänzen und ihre Kredite auf verhältnismäßig gute Risken aus dem eigenen Kundenkreis anstoßen.

Internet-basierte Kreditanstalten wie eny Credit oder Bob Money sind in den Handel eingestiegen und haben sich mit Zinsen im Bereich zwischen klassischen Kreditgebern positionier. Damit nimmt der Konkurrenzkampf um die besten Mittelstandsrisiken auch ohne Absenkung des Mindestzinses zu. Niedrige Preissensibilität? Das hohe Zinsniveau der marktführenden Konsumentenkreditgeber lässt sich nicht allein durch mangelnden Wettbewerbsdruck errechnen.

Es gibt viele Anzeichen dafür, dass der Verbraucherkreditmarkt durch eine vergleichsweise niedrige Preissensibilität geprägt ist. Anders ausgedrückt, die Zinsen sind nur einer von vielen wettbewerbsrelevanten Faktoren, die darüber bestimmen, ob ein Verbraucherkredit aufgenommen wird oder nicht. Eine angebotsseitige Marktintervention - wie z.B. die Zinssatzregulierung - kann jedoch nicht durch eine niedrige Preissensibilität begründet werden.

Andernfalls wären auch die Krankenkassenprämien oder die Tarife von Mobilfunkabonnements mit dem selben Grundgedanken zu regeln - zwei Themen, die wesentlich zur Schuldenlast der schweizerischen Privathaushalte beisteuern und zudem durch eine niedrige Preissensibilität gekennzeichnet sind. Damit umgeht eine Absenkung des Höchstzinssatzes für Konsumentenkredite nicht nur die erkannten Ursachen der Überschuldung, sondern erhöht letztendlich auch nicht die Preissensibilität der Schuldner.

Durch die vorgenannte Verpflichtung, die Schuldner über die Angebote deutlich zu unterrichten und ihre Bonität zu klären sowie die Rücktrittsmöglichkeit von einem abgeschlossenen Arbeitsvertrag innerhalb einer bestimmten Abkühlungsfrist, sind solche Maßnahmen bereits im Verbraucherkreditgesetz festgeschrieben.

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